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FMF - Freiburger Materialforschungszentrum
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Material World: Von der Idee zum Produkt

Das Freiburger Materialforschungszentrum feiert seinen 20. Geburtstag

Das Freiburger Materialforschungszentrum (FMF) feiert 2010 sein 20-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass werden im Februar, März und Juni 2010 drei vom FMF mitorganisierte Symposien stattfinden. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten wird der im Konzerthaus stattfindende Festakt am 11.6.2010 sein.

fmf_jubi-logo_klein.jpgAls zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Albert-Ludwigs-Universität ist das FMF die Schaltstelle der fünf naturwissenschaftlichen Fakultäten, Mathematik und Physik, Chemie, Pharmazie und Geowissenschaften, Medizin, Biologie sowie der Technischen Fakultät. Die dichte interdisziplinäre Vernetzung unter einem Dach sowie das exzellente Umfeld der Universität, der Fraunhofer Institute und EUCOR-Universitäten, ermöglichen eine anwendungsnahe Grundlagen- sowie zielorientierte Auftragsforschung auf dem Gebiet der Materialwissenschaften. Die Materialforschung am FMF zeichnet sich durch eine enorme Bandbreite aus. Zurzeit wird hauptsächlich in den Bereichen Bioinspirierte Materialien und Technologie, Funktionale Formgebung und Nanostrukturtechnik, Energie, Integrierte Materialien und Mikrosystemtechnik, sowie Analyse und Modellierung komplexer funktionaler Systeme geforscht.

Die Vision, dass interdisziplinäres Arbeiten auf dem Gebiet der Materialforschung erfolgreich sein könnte, hatte bereits 1987 Prof. Hans-Joachim Cantow, emeritierter Professor für Makromolekulare Chemie. Zusammen mit Kollegen aus den Fakultäten Chemie, Physik und Geowissenschaften, konzipierte er ein gemeinsames Memorandum zur Gründung des FMF. Im März 1990 wurde diese Vision Wirklichkeit: Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst genehmigte die Einrichtung des FMF als zentrale Forschungseinrichtung der Albert-Ludwigs-Universität. Der Umzug vom provisorischen Container in den Neubau an der Stefan-Meier-Straße erfolgte 1994. Damit sind nun alle Disziplinen unter einem Dach vereint.

Seither hat sich das FMF mit seinen Forschungsinhalten stark weiterentwickelt und ist von einer ständigen geistigen und personellen Erneuerung geprägt. Dennoch haben in dieser dynamischen Struktur die Ideen der Gründerväter und ihr kreativer Geist am FMF überlebt: Durch interdisziplinäre Projektarbeit die  Forschungspotentiale und Ressourcen zu bündeln, praxisorientierte Qualifikation an die Studierenden zu vermitteln, und Kooperationen mit anderen Forschungsinstituten und der Industrie zu pflegen.

Seit nunmehr 20 Jahren entwickeln Mitarbeiter am FMF innovative Konzepte und schaffen für die Zukunft richtungsweisende Materialien und Technologien. So hat sich das FMF heute als Kern der materialwissenschaftlichen Forschung an der Universität und als ein Leuchtturm in der deutschen und internationalen Materialforschung etabliert und schafft damit den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Diese Schlüsselrolle wird das FMF in den nächsten Jahren weiter ausbauen. Dies zeigt auch die erfolgreiche Antragstellung der Universität im Innovations-Wettbewerb „Materialwissenschaftliche Zentren Baden-Württemberg“. Das Land hat die Empfehlung ausgesprochen, den gemeinsamen Antrag des FMFs und des Instituts für Mikrosystemtechnik für ein „Freiburger Zentrum für interaktive Werkstoffe und bioinspirierte Technologien – FIT" mit einem Neubau zu fördern.

Kontinuität in ihrer Forschungsarbeit sowie weiterhin Unterstützung und Aufmerksamkeit durch Politik, Wirtschaft und Universität – das wünschen sich die FMF-Mitglieder zum Geburtstag.

→ Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Stefanie Kuhl.

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